sacca metta ca
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Abschied

Liebe Freunde und Freundinnen,

Anicca, vergänglich, wandelbar, das heute von Buddhisten, aber auch schon fast allen groß herausgestellt und propagiert wird: 'Da kann man nichts machen, das ist halt so!', heißt es dann immer, hat nun auch unsere Reihe erfaßt. Es war oder ist aber nicht immer so und ursprünglich ging der Weg in der alten Buddhalehre von der Unbeständigkeit (Samsara) weg zu Beständigkeit (nicca,-Nibbana). Das wird aber heute nicht mehr gesehen und weiter 'um die goldenen Kälber herumgetanzt.
Es wird auch argumentiert (siehe SPIEGEL No.29/S.89): 'Ein Buddhist strebt an, dass seine Individualität im Nirwana erlischt. Für uns Christen bedeutet Selbstverwirklichung dagegen die Erfüllung der Person (Körper+Geist+Seele) in Gott- wenn wir ihn suchen, dann um uns selbst zu finden, nicht zu verlieren. So gesehen bezweckt der Buddhismus das genaue Gegenteil dessen, was wir Christen anstreben.' - Eine vollständige Verkennen der Tatsachen
bezüglich der wahren Buddhalehre, kein Wunder aber beim heutigen dogmatischen Zustand des 'Buddhismus.
So bleibt mir also nur noch der Redaktion von Myblog für die langjährige kostenlose Zurverfügungstellung der Seite http://myblog.de/buddha-ohn-ismus
recht herzlich zu danken, an ihr liegt es sicher nicht daß ich aufhöre.
Meinen Lesern alles Gute auf ihrem Weg, Ihr findet schon nicht so leicht etwas ähnliches. Wer mich finden will, wird mich finden.

Santi Euer - ohn-ismus-
12.8.07 16:50


Ich selbst-oder das Selbst?

Liebe Freunde und Freundinnen,

Dhammapada, 8. Tausende: in der Übersetzung von Hans Much:

103. Magst du in der Schlacht besiegen tausendmal zehntausend Krieger,
wer das eigne Ich bezwungen, ist der größte Held und Sieger.
104. Besser ist's das eigne Ich zu zwingen, als die Welt zu beugen.
105. Nicht der höchste Gott, nicht Mara, nicht des Lichtes reinste Zeugen
können je den Sieg vereiteln dessen, der sich selbst besiegte,
der den Geist in strenge Fesseln, und in straffe Zügel fügte.

103. Yo sahassa½ sahassena, saªg±me m±nuse jine;
Wer tausend mal tausend Menschen im Kampf besiegt,
ekañca jeyyamatt±na½(att±na½ (s². p².), sa ve saªg±majuttamo.
und einmal das Selbst besiegt, ist dies fürwahr das höchste an siegreichem Kampfe.
104. Att± have jita½ seyyo, y± c±ya½ itar± paj±;
Atta/das Selbst besiegt ist wahrlich das beste, als nach anderen Völkern zu trachten; attadantassa posassa, nicca½ saññatac±rino.
des sich selbstbeherrschten Mannes andauernd feste,-beherrschte Haltung.
105. Neva devo na gandhabbo, na m±ro saha brahmun±;
Weder ein Gott noch himmlischer Sänger (gandhabbo), noch M±ro mit Brahma zusammen;
jita½ apajita½ kayir±, tath±r³passa jantuno.
hat ein Mensch, der sich selbst besiegt, unterlegen ist, so getan.
___________________________________________________________________________
Hier ist wiederum ein Beispiel dafür daß wie im deutschen und englischen, so auch in Pali 'das Selbst' und 'ich selbst' nicht auseinandergehalten werden kann; ob ich nun bloß meine daß ich etwas selbst getan habe, oder ein höhres Selbst meine. Das ist jeweils nur aus dem Zusammenhang (Kontext) zu erkennen. So hier:
104. Atta/das Selbst besiegt ist wahrlich das beste < steht eindeutig atta und das heißt 'das Selbst', gemeint ist aber hier das Selbst der 'falschen Ansicht vom Körper als das Selbst', der Sakkayaditthi, also gerade das, was nicht unser Selbst, was Anatta ist. Die Verwirrung wurde dadurch aber noch größer daß der neuere Buddhismus das Selbst überhaupt verleugnet, sodaß also hier dann stehen müßte: 'Das Selbst besiegt ist wahrlich das beste, aber das Selbst gibt es ja garnicht', also Schwachsinn par excellence.
___________________________________________________________________________Nächsten Mittwoch vollende ich mein 79. Lebensjahr. Das ist für mich bedeutsamer als das langweilige 80. Jubiläum, das die anderen groß herausstellen, das aber durch 2x2x2x2x5 teilbar ist, also eine typische Allerwelts-Massen-Zahl. Da ich aber kein Massenmensch bin, paßt zu mir besser die Zahl 79 als Primzahl, die durch nichts ganzzahlig teilbar ist. Das ist zwar auch nur eine Gedankenspielerei, aber trotzdem.
Da wollte ich nun eigentlich aufhören und mich aus der Welt zurückziehen, in die innere Emigration gehen. Man muß ja auch aufhören können. Alles ist vergänglich - anicca! Wenn mir niemand schreibt und sagt daß er meine Beiträge weiterlesen möchte, werde ich es auch tun und verabschiede ich mich damit und wünsche Euch alles Gute auf Eurem ferneren Lebensweg.

Santi Euer - ohn-ismus-
22.7.07 09:22


Laßt Euch gesagt sein!

Liebe Freunde und Freundinnen,
wieder auf dem Boden der Tatsachen, (aber einer anderen Welt):

ITIVUTTAKA - So wird gesagt, so sagt man:
1. Gesagt wurde dieses vom Buddha, gesagt vom Arhat, von mir wurde es so gehört:
"Eine Sache, Mönche, gebt auf, ich bin euer Bürge für Nichtwiederkehr, welche eine Sache? Gier, Habsucht, Verlangen; Mönche, das Eine, gebt auf; ich bin euer Bürge für Nichtwiederkehr!"
So sagte dieserhalb der Bhagava. Und auch das folgende sagt man: "Von Gier erfüllt gehen die Wesen den schlechten Weg, zu elender Existenz, darum werden die Weisen (Buddhas) diese Gier mit rechter Einsicht, Erkenntnis los, und losgeworden, abgelegt, gereinigt, kehren sie niemals wieder in diese Welt zurück." Auch das ist vom Erhabenen gesagt worden, so hörte ich es. (Itivuttaka 1)

1. Lobhasutta½
1. Vuttañheta½ bhagavat±, vuttamarahat±ti me suta½-
“Ekadhamma½, bhikkhave, pajahatha; aha½ vo p±µibhogo an±g±mit±ya. Katama½ ekadhamma½? Lobha½, bhikkhave, ekadhamma½ pajahatha; aha½ vo p±µibhogo an±g±mit±y±”ti.
Etamattha½ bhagav± avoca. Tattheta½ iti vuccati-
“Yena lobhena luddh±se, satt± gacchanti duggati½;
ta½ lobha½ sammadaññ±ya, pajahanti vipassino;
pah±ya na pun±yanti, ima½ loka½ kud±canan”ti.
Ayampi attho vutto bhagavat±, iti me sutanti. Paµhama½.

2.-6. Haß (Abneigung), Verblendung (falsche Ansichten), Zorn, Heuchelei, Dünkel,
(anstelle von Sucht entsprechend wie bei 1. einsetzen.)

Gerade die Heuchelei und der Dünkel triumphieren bei uns allerorts, in jeder Machtposition, jeder Politik, Partei, Verwaltung, Wissenschaft, Religion, in den Medien und wo auch immer. Die Wahrheit will garnicht mehr zu ihrem Recht kommen, so denke ich manchmal schon, bei diesen Menschen hat sie jede Hoffnung aufgegeben, daß es je besser werden könnte.
Wie es geht, gehen könnte, sagt der Erhabene - siehe oben - . Wie es nicht gehen KANN - sagen die Menschen und die sich mächtig Dünkenden jeden Tag.

Santi Euer -ohn-ismus-


laßt
19.3.06 14:36


Einflüsse und Leidenschaften

Liebe Freunde und Freundinnen,

ist jemand 'von der Tatze des Löwen getroffen worden ? Hörte ich davon?
Wir bleiben noch ein bischen 'oben' und sehen uns noch .......(Ang.,Nik.,VIII,8. Dutiyabalasutta½,28.) (AN8,28) an:

Zweites Kräftesutta½:
Da ging nun der ehrwürdige Sariputto hin, wo sich der Bhagava aufhielt; angekommen grüßte er den Bhagava und setzte sich zur Seite. Seitlich sitzend nun sprach der Bhagava zum ehrwürdigen Sariputta:- "Wieviele Kräfte (bal±ni) nun also, Sariputta, gibt es bei einem Bhikkhu, bei dem menschliche Leidenschaften erloschenen sind, bei einem mit Kraft (balehi) ausgestatteten, wahnerlösten Bhikkhu, der sich der Einflüsse (±sav±na½) ledig bekennt (paµij±n±ti):-
"Erloschen,-getilgt sind bei mir die Einflüsse!" ('kh²º± me ±sav±'"ti) ? -

Acht Kräfte, von Einflüssen frei, gibt es beim Bhikkhu, deren er sich ledig bekennt;
Welche acht? - Da sind, Bhante, vom einflußfreien Bhikkhu:
Vergänglich sind alle Hervorbringungen - (aniccato sabbe saªkh±r±) -wahrheitsgemäß und mit rechter Erkenntnis gut dargelegt (sudiµµh±). Und was auch immer, Bhante, von ihm so gesagt ist, diesem wird es zur Kraft (bala½ hoti), aufgrund der er sich ledig bekennt.
Ferner noch, Bhante, sind dem (kh²º±savassa) Bhikkhu die Sinnenfreuden wie glühenden Kohlen ; das wird ihm zur Kraft.... (ya½ bala½ ±gamma kh²º±savo bhikkhu ±sav±na½ khaya½ paµij±n±ti:- 'kh²º± me ±sav±'"ti.) .
Ferner noch, Bhante, sind dem Bhikkhu tiefe Abgeschiedenheit des Geistes eigen, führend zu Abgeschiedenheit, geneigt zu Abgeschiedenheit, 8-facher Abgeschiedenheit, hingeneigt zur Weltaufgabe,-Trennung, Aufgeben des Werdens, gänzlich,-völlig,-durchweg, von 8 Einflüssen von Dingen eben. Und auch diesem Bhikkhu,....Wiederholung.)....wird es zur Kraft mit welcher er bekennt:
"Erloschen,-getilgt sind bei mir die Einflüsse! "
Ferner noch, Bhante, sind beim Bhikkhu vier Satipatthana vergrößert,-vollendet worden, gut,-wohl gebildet,-gereift (subh±vit±). Auch das wird ihm zur Kraft.....

Ferner noch, Bhante, sind dem Bhikkhu vier Bestandteile,-Grundlagen magischer Macht zuteil geworden (bh±vit± honti subh±vit± )…usw. .…fünf Sinneskräfte gereift .…usw… sieben Erwachungsglieder (bojjhaªg±)...…usw…, der Edle Achtfache Pfad (ariyo aµµhaªgiko maggo bh±vito hoti subh±vito).
Und auch das, Bhante, ist einem Bhikkhu eine Kraft, die ihn erklären läßt: "Erloschen,-getilgt sind bei mir die Einflüsse."
(Ang.,Nik.,VIII,8. Dutiyabalasutta½,28.)

Das nächstemal dann wieder auf dem Boden (der Tatsachen), aber einer anderen Welt. Wir dürfen uns auch mal von dieser für normal oder real gehaltenen Welt lösen, wenn auch zunächst nur in Gedanken, während andere, bereits unter Drogeneinfluß der verschiedensten Arten, IHRE Lebensansicht und Lebensweise für normal halten.

Santi Euer -ohn-ismus-
12.3.06 14:24


Ehrwürdigkeit

Liebe Freunde und Freundinnen,
soweit sind wir zwar noch nicht auf unserem Wege, aber warum nicht einmal das Ziel aus der Ferne betrachten?

AN7-,2.Anusajavaggo,10. Niddasavatthusutta½ (#)
20.“Siebenerlei, Mönche, nicht zehn Grundsätze gibt es. Welche sieben? Da, Mönche, will sich ein Mönch intensiv dem Lernen widmen, und auch in Zukunft widmet er sich dem Lernen gerne. Den Dhamma, die Lehre will er sorgfältig beachten,-intensiv observieren, und auch in Zukunft den Dhamma gerne sorgfältig beachten. Die Beseitigung,-Zügelung von Wünschen,-Begierde will er intensiv betreiben, und auch in Zukunft ist er zur Beseitigung,-Zügelung von Wünschen,-Begierden gerne bereit. Zu Einsamkeit,-Zurückgezogenheit ist er intensiv hingeneigt und auch in Zukunft zu Einsamkeit,-Zurückgezogenheit gerne bereit. Strebsamkeit,-Kräfteanspannung will er intensiv betreiben, und auch in Zukunft ist er zu Strebsamkeit,-Kraft gerne bereit. Zu Konzentration und Klugheit fühlt er sich intensiv hingezogen und auch in Zukunft ist er zu Konzentration und Klugheit gerne bereit. Zu Durchdringung,-Erlangung der (richtigen, wahren) Ansichten,-Einsichten,-Erkenntnis will er ganz intensiv gelangen, ist er hingezogen und auch in Zukunft zu Durchdringung,-Erlangung der Ansichten,-Einsichten,-Erkenntnis gerne bereit.
>Dies sind nun, Bhikkhave, sieben, nicht zehn Sachverhalte, Grundlagen.

# Niddasavatth³ni >übersetzt, bezeichnet Ny±ºatiloka als 'Grundlagen der Ehr-würdigkeit, Ny±ºaponika schließt sich dem an. Das ist aber aus dem Paliwort nicht abzuleiten und wir müssen seine Bedeutung aus der Erklärung des Buddha selbst finden. 'Ehrwürdigkeit' (ayya,ayasma,g±rava, m±riso, bhadante,mahallaka, thera u.ä.) steht hier nicht und so dient obige Bezeichnung nur der Selbsterhöhungsmen-talität mancher, die diesen als Ersatz für ein Selbst dient, das sie vehement verleugnen.
# ich übersetze hier:' nicht zehn Dinge, Grundlagen, Sachverhalte (ni-dasavatth³ni).
>
(20 .“Sattim±ni, bhikkhave, niddasavatth³ni. Katam±ni satta? Idha, bhikkhave, bhikkhu sikkh±s-am±d±ne tibbacchando hoti ±yatiñca sikkh±sam±d±ne avigatapemo ‚02, dhammanisantiy± tib-bacchando hoti ±yatiñca dhammanisantiy± avigatapemo, icch±vinaye tibbacchando hoti ±yatiñca icch±vinaye avigatapemo, paµisall±ne tibbacchando hoti ±yatiñca paµisall±ne avigatapemo,v²riy±-rambhe ‚03 tibbacchando hoti ±yatiñca v²riy±rambhe avigatapemo, satinepakke tibbacchando hoti ±yatiñca satinepakke avigatapemo, diµµhipaµivedhe tibbacchando hoti ±yatiñca diµµhipaµivedhe avigatapemo. Im±ni kho, bhikkhave, satta niddasavatth³n²”ti. - Dasama½.)

>Kommentar: Wenn ein Bhikkhu dies tut, sind seine Taten beachtenswert, lobens-wert, achtenswürdig, nicht seine Person, für die ja gilt:' sie gehört ihm nicht, sie ist er nicht......., sondern er erwirbt durch diese Taten 'Kräfte', 'Macht', die ihn, erkennen, bekennen, die Selbsterkenntnis geben, sagen lassen:
"Erloschen,-getilgt sind bei mir die Einflüsse - ('kh²º± me ±sav±'"ti) .......(Ang.,Nik.,VIII,8. Dutiyabalasutta½,28.) (AN8,28 Die Selbsterkenntnis des von Leidenschaften Erlösten (kh²nasava).
Hier kann dann das Selbst in uns sich endlich wahrheitsgemäß äußern und wird nicht mehr vom Dürstenden Willen überdeckt.
Nyanaponika sieht hier Ehrwürdigkeit, sieht nicht, daß alles tiefer liegt, tiefer als die Ehrwürdigkeit mancher etablierter, selbsternannter Nachfolger des Buddha, die dieser garnicht eingesetzt hat: ("Seit euch selbst eine Leuchte, eine Zuflucht, keine andere Zuflucht! - die Lehre usw.")- siehe frühere Ausführungen in buddha-ohn-ismus.
Nur Bahnhof verstanden, oder auch wann der Zug abgeht? - Ein Aufdämmern, was die Lehre des Buddha wirklich sein kann und wofür es sich auch lohnt, sich ihr wie siehe oben, zu widmen? Oder doch nur Wahnidee, wie alle anderen menschlichen Verblendungen? Ich bin neugierig, ob jemand 'von der Tatze des Löwen getroffen wird!'

Santi Euer ohn-ismus
5.3.06 17:16


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