sacca metta ca
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Beschauliche Schauungen, Kontemplation


Liebe Freunde und Freundinnen,

Au?er den Meditationen gibt es auch noch die 'Beschaulichen Schauungen', Kontemplationen. Neun an der Zahl.
Die ersten vier Jhana:
" Es gibt M?nche, vier Jhana: Welche vier?
1) Da hat ein M?nch fern von den Sinnenfreuden, von unheilsamen Dingen mit Erw?gen und ?berlegen, durch Absonderung das freudig gl?ckliche erste Jhana (Versenkung) erreicht und verweilt darin.
2) Nachdem er das Denken innerlich/subjektiv eingestellt, die Gedanken ruhig gemacht hat, erreicht er mit geistiger Konzentration, ohne Erw?gen und ?berlegen durch Selbstversenkung das freudig, gl?ckliche zweite Jhana und verweilt darin.
3) In Freude und Gleichg?ltigkeit verweilt der Gleichm?tige nun besonnen und wohlbewu?t, und k?rperliches Wohl (Gl?cksempfindung) f?hlt,-erf?hrt, empfindet er, so wie es die Edlen verk?nden: 'Der Gleichm?tige weilt/ lebt angenehm,-gl?cklich und klar bewu?t', so erreicht er das dritte Jhana.
4) Nachdem Freud' und Leid aufgegeben sind, fr?heres Gl?ck und Leid vernichtet, erreicht er in Vollendung von Gleichmut und Ruhe das weder leid-, noch lustvolle, vierte Jh?na und verweilt darin. Dies sind nun die vier Jhana." (SN, Maggavagga,9.Jh?nasamyutta,1-12. Jh?n?disuttadv?dasaka?,)
Kleine Kostprobe:
Ich beginne in der Zur?ckgezogenheit, Zeitlosigkeit (von der Zeit bin ich nicht abh?ngig!) und Dunkelheit (D?mmerlicht, keine k?nstliche Beleuchtung, schlimm ist z.B. feenhafte Beleuchtung wie beim Fernsehen)- Ausschaltung des Wollens, Ausschaltung aller St?rungen.(wenns passiert, dann halt gute Miene zum ..... und ein andermal wieder probieren).
Die Erste beschauliche Schauung: So zur?ckgezogen von den Sinnenfreuden (gemeint sind alle Sinneseindr?cke), getrennt,-abgesondert von unheilsamen Dingen, erreicht man die mit Nachdenken und ?berlegen (Pr?fung, Entscheidung) freudige, gl?ckliche erste Schauung, darin verweilt man. So gerade-(eben nur) diesen K?rper (getrennt betrachten) von Freude und Gl?cksempfinden berieselt, durchn??t, erf?llt, durchdrungen, soda? nicht irgendeine Stelle des ganzen K?rpers abgesondert von (k?rperlicher) Freude und Gl?cksempfinden nicht durchtr?nkt w?re.'
Wenn das erste Jhana (pa?hama? jh?na? sam?pannassa) erreicht ist, werden die Hindernisse, Hemmungen (n?vara??) zur Ruhe gekommen sein.

"Wie wenn, Maharaja, ein geschickter Bader oder Badegeselle in einer Bronzesch?ssel oder -Platte Badepulver,-Essenzen angeh?uft hat und mit Wasser auff?llt, rundum befeuchtet, mischen,-kneten w?rde, oder spontan Badekonzentrat, zugeh?riges ?l, ?bersch?ssige Fettigkeit innen und au?en durchdrungen mit Fett,-?l, nicht triefte,-tr?pfelte; ebenso also ein Mensch gerade-eben-nur diesen K?rper mit Wohlbefinden (Freude) und Gl?cksempfinden (p?tisukhena) berieselte,-beregnete, durchn??te, f?llen,-durchdringen w?rde; nicht w?rde dann irgendwas am ganzen K?rper ausgenommen von Freude und Gl?cksempfindung sein, nicht durchdrungen, unbeteiligt sein. "

Die einen sagen, das Erlangen des Jhanas' sei zur Befreiung nicht notwendig. Dem steht aber entgegen, da? der Erhabene unmittelbar im Anschlu? an seine Aus?bung/Anwendung der Jhanas' ins Parinibbana einging, was er doch nicht getan h?tte wenn sie nicht erforderlich gewesen w?ren. Eine andere Sache ist die, ob es damals genauso war, wie beschrieben wurde, denn er selbst konnte es ja nicht mehr sagen, sondern die M?nche haben nur ihre Beobachtungen ?ber seinen damaligen Zustand wiedergeben k?nnen.
Andere sagen, die Jhanas' k?nnten nur fallweise oder durch besondere Eignung, Talent erreicht werden. Dem steht aber entgegen da? die ersten vier (die eigentlichen) Jhanas' sich ausschlie?lich auf k?rperliches Empfinden beziehen, also m??te es doch ?hnlich Joga, von jedem mehr oder weninger ‚leicht und ohne M?he' zu erreichen sein, wie es ja auch der Erhabene schildert.
Meiner Meinung nach wurde es bisher zu wenig oder zu wenig intensiv durchdacht und angewendet.
Auch mu? man sich wirklich v?llig darauf einstellen und l?nger vorbereiten als z.B. bei einer Meditation (so und so viele Minuten); es geht auch nicht mit Vorsatz oder auf Kommendo allein. Wenn die Vorbedingungen nicht stimmen ,geht es eben nicht, und nur mal eben so und aus jeder Stimmung heraus, auch nicht. Man mu? schon ‚gestimmt sein' und reichlich Zeit und Ruhe haben (Abgeschiedenheit) ohne jede St?rungsm?glichkeit. Als Einplanung in einen festen Tagesablauf eignet es sich wohl auch nicht.
Wahrscheinlich werden die Jhanas' aber mit der Zeit und Gew?hnung immer leichter und wenn man zur?ckgezogen lebt, leben kann, sogar als ‚Bed?rfnis danach' auftreten.

Das ist besser als Fernsehn, glaubt's mir oder probiert's. Fernsehn kann jeder, aber das ?
Santi Euer -ohn-ismus-

19.11.05 14:44





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