sacca metta ca
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zum neuen Jahr

Liebe Freunde und Freundinnen,

eigentlich ein Tag wie jeder andere. An der Schwelle zum neuen Jahr bekommen wir schon wieder gute Ratschl?ge, was wir besser machen sollen usw. Dabei wissen DIE aber selber nicht wie's geht. Der Staat hat den 'Aufschwung' immer nur abgebremst, (Ausnahme Erhard), wenn es besser geht, nimmt er gleich mehr, wenn es schlecht geht, erh?ht er die Steuern. Jede private Initiative wird gebremst durch B?rokratie, VER-waltung, VER-ordnungen und 'Hoheits-Akte'.

Der Grund f?r dieses ewige Auf-und Nieder - mal oben, mal unten -
Ist Anicca, die Ver?nderlichkeit, Unbest?ndigkeit alles Seienden, Gewordenen,
Ist die Gier, das immer mehr Wollen der (meisten) Menschen, das nie Zufriedensein,
Ist die Abneigung, gegen?ber Anderen, heilsamen Handeln usw.,
Ist Verblendung, falsche Ansichten.

Mit Wenigem oder wenigstens Weniger zufrieden sein, Unn?tiges, Unheilsames aufgeben - nicht weil der Staat es vorbetet (oder verbietet) - das kann doch jeder selber, wenn er nur will !
Nicht so viel verschwenden! Die Kriegsgeneration hatte es gelernt zu sparen und doch meist wieder vergessen, jetzt wird schon wieder viel zu viel vergeudet, ja mutwillig weggeworfen, vernichtet.
Zufrieden sein, nicht st?ndig etwas Neues wollen, Neues 'unternehmen', besonders nicht, was anderen Wesen schadet, sie qu?lt und umbringt.
Und nicht alles glauben was gesagt und behauptet wird, und nachmachen.

Ein Au?erirdischer, alle unsere nichtmenschlichen Wesen hier, w?rde und k?nnte die Menschen niemals verstehen, wie diese ihre 'Freizeit', ihre Feste 'verrichten' und was sie dabei alles an gr??ten Schaden 'anrichten'.
Der Tag wird kommen, an dem die Natur noch mehr als bisher zur?ckschl?gt, obwohl diese ja auch nur ein 'Fressen und Gefressenwerden' kennt, ein Stirb' und Werde' ist.

Alle Hervorbringungen sind nicht dauerhaft",
Alle Hervorbringungen sind leidvoll",
Alle Dinge sind nicht das Selbst",
(Alles Gewordene ist unbest?ndig und damit leidvoll. Alle Dinge bin ich (im Innersten, eigentlich) nicht selber),
aufmerksam geh?rt und deshalb wohl
verstanden, ist erlernbare Einsicht, Erkenntnis.- (Wissen, durch H?ren oder Lesen erlangt)
"Sabbe sa?kh?r? anicc?"ti sot?vadh?na?, ta?paj?nan? pa?? sutamaye ?a?.
"Sabbe sa?kh?r? dukkh?"ti sot?vadh?na?,ta?paj?nan? pa?? sutamaye ?a?.
"Sabbe dhamm? anatt?"ti sot?vadh?na?, ta?paj?nan? pa?? sutamaye ?a?.
(Khuddakanik?ye, Pa?isambhid?maggap??i, 1. Mah?vaggo 1. ??akath? 1. Sutamaya?aniddeso)

Ohne das Aufgeben unheilsamer menschlicher Willenstendenzen wird es nicht besser werden. Aber wie geht es weiter? Ist Neujahr vorbei kommt Fasching, Karneval; und dann folgt gleich der Osterhase (Easter Bunny). Keine Zeit also um klug zu werden. Schlau ist ja jeder schon, und f?llt doch so oft herein.

Santi Euer -ohn-ismus-

1.1.06 17:29


Rechte und Falsche Zeit

Liebe Freunde und Freundinnen,

alle Jahresend-Rituale und Br?uche schon vorbei ? aber da ist doch schon wieder der Fasching/Karneval da und danach, die Fastenzeit wird auch mit Ersatzhand-lungen ?berbr?ckt, z.B.Fischessen, ist gleich wieder Ostern. Nur da? man nicht zum eigenen Denken kommt, nicht so auf die Politik schaut und die Jahre so schnell dahingehen. Bis man's merkt, wenn ?berhaupt, ist man alt; auch wenn man's nicht zugeben will.

Gesagt wurde dies vom Erhabenen, gesagt vom Arhat, so habe ich geh?rt:-
"Diese drei Zeitr?ume, gibt es, M?nche, welche drei? Vergangene Zeiten, zuk?nftige Zeiten, gegenw?rtige Zeiten: Diese also, M?nche, drei Zeiten gibt es". Dies im Kopf bedenkend, hat es der Erhabene gesagt. Da, mit diesen Worten hei?t es:-
"Zeitbefangene Wesen, die auf der Zeit beruhen, die Zeit nicht erkennen, durchschauen, werden bezaubert,-geblendet vom Tod.
"Die aber die Zeit begreifen,-erkennen, nicht nur zu glauben vermeinen, erreichen unbeschadet geistige Losl?sung, h?chste Ruhe,-den Friedensort.
"F?rwahr noch versehen mit Zeitlichkeit, aber vollkommen beruhigt sind sie, der St?tte des Friedens sich freuend; gerade noch der Bezeichnung zug?nglich, keineswegs tot, ist man zur h?chsten Weisheit gelangt".
Und dieser Nutzen, Lohn ist gesagt, verhei?en worden vom Erhabenen, mit diesen Worten habe ich es geh?rt.

Itivuttakapali,-3,Tikanip?to,- 4. Addh?(Zeit)-Sutta?
63. Vutta?heta? bhagavat?, vuttamarahat?ti me suta?-: "Tayome, bhikkhave, addh?. Katame tayo? At?to addh?, an?gato addh?, paccuppanno addh?ime kho, bhikkhave, tayo addh?"ti. Etamattha? bhagav? avoca. Tattheta? iti vuccati-
"Akkheyyasa??ino satt?, akkheyyasmi? pati??hit?; akkheyya? apari??ya, yogam?yanti maccuno. "Akkheyya?ca pari??ya, akkh?t?ra? na ma??ati;
phu??ho vimokkho manas?, santipadamanuttara?. "Sa ve? akkheyyasampanno, santo santipade rato; sa?kh?yasev? dhamma??ho, sa?khya? nopeti vedag?"ti.
Ayampi attho vutto bhagavat?, iti me sutanti. Catuttha?.

Da unsere liebe Wissenschaft das Wesen der Zeit bis jetzt noch nicht ergr?nden konnte und die Philosophen dar?ber befragt, ist es nat?rlich mit ihrer Exaktheit nicht weit her und Formeln, in denen die Zeit vorkommt, sind mit Vorsicht zu betrachten. Auch werden z.B. die Begriffe 'zur rechten Zeit', 'zur falschen Zeit' in den Naturwissenschaften garnicht ber?cksichtigt. Der Buddha wu?te es, und die alten V?lker wu?ten warum sie Orakeln, Wahrsagern und Sterndeutern vertrauten. Das wird zwar heute pauschal als Blendwerk abgetan, doch ist man deswegen eben v?llig verblendet von der Zeit, wenn es 'unvorhergesehene' Naturereignisse, Ungl?cke und Unf?lle gibt, die sich in letzter Zeit st?ndig vermehren. Aber bis zum n?chstenmal ist ja alles bald wieder vergessen und die Rituale, Br?uche usw. gewinnen gleich wieder die Oberhand.

"Sicher,-unweigerlich hat ein mit rechter Einsicht Begabter drei Dinge aufgegeben: Die Pers?nlichkeit,-das Individuum als das Selbst anzusehn, und Zweifel, Unsicherheit und Rituale, und seien es auch nur wenige.
10. Sah?vassa dassanasampad?ya (sah?vasaddassanasampad?ya (ka.) tayassu dhamm?
jahit? bhavanti. sakk?yadi??h? vicikicchita?ca, s?labbata? v?pi yadatthi ki?ci(Kh.Nik., Khuddakapatapali,6. Ratanasutta?, 10)

Santi Euer -ohn-ismus-


8.1.06 15:56


Auf-und Abtauchen in der Welt

Liebe Freunde und Freundinnen,

aufgetaucht oder schon wieder abgetaucht? Gelegentlich schaut man rein, hat dann aber schon wieder was anderes im Kopf, andere W?nsche, begehrenswerte Objekte oder neue Freizeitvergn?gungen, die eine Steigerung des Lebensgef?hls, der Sinnenlust versprechen. Es mu? 'Spa?' machen, aber wie lange macht etwas Spa?? Manchmal nicht einmal solange, bis die neue, teure Ausr?stung bezahlt ist. Man st?rzt sich immer mehr in Schulden. So irrt man im Weltenkreislauf hin-und-her und hat seine Orientierung v?llig verloren, ger?t immer tiefer in die Krise, geistig, finanziell oder beides. Und der Ausweg: Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung oder auch zum Selbstmord - je nachdem. Morden wir uns also lustig weiter, mit Alkohol, Zigaretten oder Tabletten - ach es gibt da noch so viel H?bsches!
Oder schauen wir uns lieber ein bischen um im Lande des Buddha, bevor wir wieder abtauchen, oder vielleicht gar bleiben? Es gibt da auch viel H?bsches: Die Lehre des Buddha, der Dhamma ist: am Anfang gl?cklich,-glorreich, (?dikaly??a?), in der Mitte gl?cklich (majjhekaly??a?), am Ende gl?cklich (pariyos?nakaly??a?).

>So hat er also diese Welt mit G?ttern, Teufeln, einschlie?lich Brahma, zusammen mit M?nchen und Brahmanen erkannt,-verstanden, zusammen mit G?ttern und Menschen, durch sich selbst erkannt, bringt sie (uns) vor Augen, macht sie bekannt.
>So also lehrt,-verk?ndet er den Dhamma, den am Anfang gl?cklichen,-glorreichen, in der Mitte gl?cklichen, am Ende gl?cklichen, zusammen mit bedeutenden Kennzeichen, Merkmalen; den vollst?ndig reinen, heiligen Wandel verk?ndet er. .....
(Ang.-Nik.III,(7) 2. Mah?vaggo,3.Ven?gapurasutta?,64.)
So ima? loka? sadevaka? sam?raka? sabrahmaka? sassama?abr?hma?i? paja? sadevamanussa? saya? abhi?? sacchikatv? pavedeti. So dhamma? deseti ?dikaly??a? majjhekaly??a? pariyos?nakaly??a? s?ttha? sabya?ja-na?, kevalaparipu??a? parisuddha? brahmacariya? pak?seti....... S?dhu kho pana tath?r?p?na? arahata? dassana? hot?"ti.

So hat er den Dhamma verk?ndet, der am Anfang g?nstig,-gesegnet,-gl?cklich,-gut,-tugendhaft ist, - in der Mitte und am Ende g?nstig,-gesegnet,-gl?cklich,-gut,-tugendhaft ist; gut hervorgebracht vom Meister,-verfeinert.
Den ganzen vollkommen reinen,-klaren,-unschuldigen, heiligen Wandel hat er sichtbar gemacht,-gezeigt,-verk?ndet,-bekanntgegeben.
(Majjh.-Nik.,Majjhimapa???sap??i,1. Kandaraka-S.,1.)

Wer der Welt glaubt und den Menschen, der mu? halt so weitermachen und weiterleiden, wie bisher und am Ende scheitern, wie fast jeder, wie man es fast t?glich h?ren kann, und wenn er auch noch so hoch gekommen ist, sich noch so hoch verstiegen hat.
Wer aber die Welt 'mit andern Augen' als Wahn erkennen kann, .......siehe mein letzter Eintrag!

Santi Euer -ohn-ismus-



15.1.06 15:58


ein dankbarer Mensch

Liebe Freunde und Freundinnen,

Niemand hat heute mehr Zeit f?r die Ewigkeit, wie sollte er da auch hinfinden?
Heute graust ja fast jeden schon vor freier Zeit und er versucht sofort sich zu zerstreuen, indem er irgendetwas liest, h?rt, telefoniert oder fernsieht, um nur ja nicht selbst?ndig denken zu m?ssen, geschweige denn ein wichtiges Thema sich gr?ndlich vorzunehmen, auf Wahrheitsgehalt zu ?berpr?fen, Synonyme zwecks noch besseren Verst?ndnisses zu pr?fen (vitakka vicara).
Lieber glaubt man etwas, das man nicht gleich versteht. Glaubt man aber etwas zu verstehen, so regt sich gleich der Zweifel; darf es doch garnicht wahr sein, hat man doch heute nicht mehr. Ohne Pferdefu? und 'gesch?nte Werbespr?che' geht doch nichts mehr. Die Welt ist unredlich, unanst?ndig, unzuverl?ssig geworden. Ein dankbarer, erkenntlicher Mensch (puggalo) ist schwer zu finden in der Welt.

Dreier Erscheinen in der Welt, M?nche,
ist schwer zu finden. Welcher drei?
Des Tathagata, Arahato Sammasambuddha
Erscheinen ist schwer zu erreichen in der Welt,
Ein des Tathagato Lehre und Regeln bekanntmachender, lehrender Puggalo ist schwer zu finden in der Welt,
Ein dankbarer, erkenntlicher Puggalo
ist schwer zu finden in der Welt..."
(Ang.N.II,(12)2.?p?yikavaggo,2.Dullabhasutt.115.)

Damals wie heute, alles schon dagewesen, nichts dazugelernt. Bei wem die Welt ?berwiegt, ?berwiegt auch das Leid. Wer sich von der Welt zur?ckzieht ernet Zufriedenheit, Stille und Wohlbefinden, kann zu Befreiung kommen.
Die Chance nicht mehr wiedergeboren zu werden ist geringer als die gegenteilige. Ohne unser Zutun wird das auch nicht geschehen und wir m?ssen uns immer wieder radikal auf eine v?llig neue Situation umstellen, ob uns das gefallen wird oder nicht. Wo werden wir wiedergeboren werden? Wo wir wollen UND wohin wir es verdient haben! Ob wir uns verbessern oder verschlechtern h?ngt ganz davon ab, was wir hier jetzt tun, sagen und denken. Also JETZT ANSPAREN - Spare in der Zeit - dann hast Du in der gro?en Zukunft! - Ein wichtiger Wahlspruch.
F?r ihr Alter sparen manche (und der Staat und die Gesellschaft nimmt es ihnen dann wieder). F?r die gro?e Zukunft - nach dem Tode - spart kaum jemand.

Sant - Euer -ohn-ismus-

22.1.06 16:03


Liebe - Metta


Liebe Freunde und Freundinnen,

Der Pabst Benedikt der 16. hat wieder einmal verk?ndet, da? Gott die Liebe ist. Die Botschaft h?r' ich wohl .....allerdings w?rde die ewige Verg?nglichkeit und das ewige Leid alles Gewordenen und Geschaffenen eine andere Interpretation erfordern. Es gibt Menschen, deren ganzes Leben einzig leidvoll ist, obwohl sie in (diesem) Leben nichts b?ses getan haben, ganze V?lker in Armut und in ?berwiegender Zahl Hungers sterbend, ewiger Hader und Feindschaft beinahe ?berall auf der Welt, Naturkatastrophjen und Ungl?cke in steigender Anzahl. Ist das die Liebe Gottes? Darf man diese nicht hinterfragen?

Leider besteht in der christlichen Auslegung keinerlei Liebe zur anderen Kreatur, au?er dem Menschen und nach dem Tod keinerlei Aussicht auf Erl?sung f?r diese. W?hrend f?r den Menschen bei Wohlverhalten gegen?ber Gott und seinen 'Gesetzen' eine gewisse Hoffnung auf eine Art des Weiterlebens nach dem physischen Tode besteht, ist dies f?r die ?brigen Gesch?pfe, die sich auch ihr Leben lang gem?ht haben, in keiner Weise der Fall und es besteht keinerlei Hoffnung f?r sie. Sie sind von Gott 'v?llig verlassen' (wie sie in der Regel auch von den Menschen verlassen werden, -es wird nicht im geringsten an sie gedacht, von einigen Tierfreunden bei 'ihren' Sch?tzlingen abgesehen.
Demgegen?ber hat der Buddha das Heil, die Befreiung, Erl?sung f?r ALLE Wesen gesucht, z.B. ausdr?cklich f?r sein Pferd 'Kantaka', da? er verlie? um in die Einsamkeit, das Leben als Bettelm?nch zu gehen: 'Auch f?r dich suche ich die Befreiung vom Nichtwissen!'
Wo ist also Liebe - Metta - umfassender definiert?
Gott ist die Liebe! - kann man leicht sagen und Autorit?t und Unfehlbarkeit dazu in die Waagschale werfen. Schwerer wiegt es trotzdem nicht; Vertrauen aus einer Behauptung allein ist dadurch nicht aufzubauen. Eine neue, bessere Welt k?nnte nur entstehen, wenn Tiere und Pflanzen MIT EINBEZOGEN WERDEN in das, was 'Liebe' genannt wird, und die Konsequenz aus dieser Einbeziehung WIRKLICH gezogen wird. Ohne diese aber bleibt alles Sch?nf?rberei und 'Politik' bzw. Mammon-Dienst, so wie es allerorten gehadhabt wird - 'lohnt es nicht, da? man die H?nde vor Ihnen aufhebt, oder faltet !'
Was der Pabst glaubhaft machen m?chte, hat ja eigentlich schon Eigenschaften von Metta, nur gilt das eben NICHT f?r die Menschen und unter Menschen ALLEIN, bleibt also Halbheit, wie die Menschenwelt, weniger kritisch gesehen, auch immer von Halbheit erf?llt sein wird.

Santi Euer -ohn-ismus-

29.1.06 15:49





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