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Sich Selbst suchen

Liebe Freunde und Freundinnen,

Es w?re sicher lohnend und wichtig, sich einmal selbst zu suchen, immer wieder zu suchen, bis man sich gefunden hat. Das ist garnicht so leicht, eigentlich unm?glich, es gibt aber doch einen Weg. Dagegen kann man relativ leicht finden was man NICHT ist.
Diese Methode hat der Buddha f?r uns gefunden und jeder k?nnte sie verstehen, wenn er nur wollte: "Alles was ich sehen, h?ren, erkennen, quantifizieren und qualifizieren kann, was ich enstehen und vergehen und dadurch Leid bringen sehe, das kann unm?glich Ich Selbst sein!"
Nun entsteht und vergeht aber alles, was ich sehe, also ist es nicht mein Selbst. Die Neubuddhisten sch?tten aber das 'Kind mit dem Bade aus' , in dem sie behaupten: "Alles ist nicht mein Selbst!" und haben damit das Wichtigste, eben das Selbst, ?bersehen und k?nnen es daher auch nicht finden oder gar 'verwirklichen'. (#)
Die Feststellung:'Das ist nicht mein Selbst!' beweist doch geradezu da? es ein/mein Selbst geben mu?, wie die Feststellung:' das ist kein Gold!' beweist, da? es Gold geben mu?.
Sie k?nnen es aber auch deshalb nicht finden, weil sie ?berzeugt davon sind, da? es keins gibt und daher auch garnicht suchen. Wie soll man es aber suchen wenn man es >zumindest f?r m?glich h?lt<, Glauben ist ja eigentlich nichts anderes als ein f?r-m?glich Halten? Die soganannte Gl?ubigkeit ist wohl auf dieser Welt meist ein unbegr?ndetes, unkluges Verhalten, durch nichts als fromme Spr?che begr?ndet.

Wenn man nun also wei?, was man alles nicht ist, nicht erkennen kann, kommt man dem Kern der Suche endlich n?her. Er ist DAS GANZ ANDERE, weder dieses, noch jenes, sondern vollkommen anders: nec taliter nec aliter sed totaliter aliter.
Die eherne Tatsache aber, das es IST - wobei man ?ber den Begriff 'IST' noch streiten kann, ist diese: "Ich bin, das ist der sicherste Satz den es gibt." (Georg Grimm)
trotz aller andersgl?ubiger Miesmacherei.
Was es ist und wie es ist kann man nicht sagen, aber da? es DA IST, ?ber alle Welt und Zeit da sein wird, kann nur der Unkluge leugnen und damit ebenso die Begr?ndung f?r alle Religion, alle Lehren ?ber eine Befreiung. Denn eine Lehre '?ber Nichts' ist ein Irrtum, ist Nichtwissen an sich, von dem es ja gerade gilt sich zu befreien.
Haben wir aber die Gewi?heit des Zeit-und-Raum unabh?ngigen Selbst, so lassen sich durch eigenes Nachdenken viele, der Menschheit unbekannte, vorteilhafte Schl?sse f?r uns ziehen und uns einer Sicherheit geben, die uns die Welt und die 'traditonellen' Religionen nicht geben, aber auch nicht nehmen k?nnen. Sie lassen uns unabh?ngig werden von allen weltlichen Verkettungen, von Lust und Leid, uns am Ziel, am Ende, unbedingt zufrieden, ja selig werden. Die ganze Weltverdrehtheit, die wir heute haben, kann uns dann nicht mehr ersch?ttern, nicht mehr erschrecken, nicht mehr unterkriegen. Ist es doch einer der Zwecke der Welt, den Anderen unterzukriegen, auf welche Weise auch immer auszubeuten, bis zur Selbstaufgabe zu bringen. Den Menschen, das Tier, die Natur - alles!

Santi Euer -ohn-ismus-

# 'Sich selbst verwirklichen', sagt man, modern, aufgekl?rt; geht meist g?nzlich an der Aufgabe, am Ziel vorbei, weil die Leute garnicht wissen was sie tun, vovon sie reden.


5.2.06 17:06
 


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